Am 33. Spieltag der steht für den SV Wehen Wiesbaden das Auswärtsspiel beim FC Viktoria Köln an. Die Partie im Sportpark Höhenberg wird am Samstag (11. April) um 14 Uhr angepfiffen und bildet den Abschluss einer Englischen Woche.
Nach zuletzt zwei Niederlagen richtet sich der Blick beim SVWW vor allem auf die eigene Leistung. Cheftrainer Daniel Scherning sieht insbesondere im Defensivverhalten Verbesserungsbedarf: „Im Moment werden viele Fehler von uns direkt bestraft.“ Ziel sei es, wieder zu den Stärken zurückzufinden, die die Mannschaft über weite Strecken der Saison ausgezeichnet hätten. Dazu zählen laut Scherning ein geschlossenes Verteidigen, mehr Aggressivität in den Zweikämpfen sowie ein konsequenteres Umschaltspiel nach Ballverlust.
Die Aufarbeitung der jüngsten Ergebnisse erfolgte vor allem in Gesprächen, da zwischen den Spielen nur wenig Zeit für Trainingseinheiten bleibt. „Die Mannschaft kann besser Fußball spielen, als sie es zuletzt gezeigt hat“, betont der Trainer. Insbesondere die sieben Gegentore aus den vergangenen beiden Partien seien zu viel. „Wir haben uns bisher immer darüber definiert, dass wir eine der besten Defensivreihen der Liga besitzen. In der Hinsicht haben wir ein Stück weit unsere Identität verloren.“
Personell kann Wiesbaden wieder auf Justin Janitzek zurückgreifen, der nach abgesessener Gelbsperre zur Verfügung steht. Weiterhin ausfallen wird hingegen Gino Fechner aufgrund eines Muskelfaserrisses.
Mit dem FC Viktoria Köln erwartet den SVWW ein spielstarker Gegner, der sich nach zuletzt zwei Siegen aus einer Negativserie befreit hat. Scherning beschreibt die Rheinländer als teamorientiert mit klarer Ausrichtung auf Ballbesitz: „Sie wollen immer den Ball haben und sich über Ballbesitzphasen definieren.“ Zudem verfüge Köln über Kopfballstärke im Zentrum und sei gefährlich bei Standardsituationen.
Neben dem Ligabetrieb bleibt auch der Hessenpokal ein wichtiges Ziel für Wiesbaden. „Es ist der kürzeste Weg in den DFB-Pokal und dieses Ziel wollen wir erreichen“, so Scherning. Der Fokus liege aktuell jedoch klar auf der Liga, nachdem die Aufstiegshoffnungen zuletzt einen Dämpfer erhalten haben.
Mit Blick auf die kommende Saison nutzt der Trainer die verbleibenden Spiele auch zur Bewertung des Kaders. Es gehe darum zu erkennen, welche Spieler Verantwortung übernehmen und sich für größere Rollen empfehlen können. Die aktuelle Phase liefere wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Kaderplanung.



