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Still und heimlich in Richtung Aufstieg? Wehen Wiesbaden im Check

7 Partien bestritt Wehen Wiesbaden unter Daniel Scherning, seitdem er am 10.11 als neuer Cheftrainer vorgestellt wurde. Zu seinem Amtsantritt befand sich die Mannschaft aus Hessens Landeshauptstadt nach vierzehn Spieltagen auf Rang 13. Die Bilanz von 19 Punkten bedeutete magere drei Zähler Abstand auf einen direkten Abstiegsplatz.

Rund zweieinhalb Monate trennen die Wiesbadener nur vier Zähler mit dem SC Verl, der sich auf Position drei befindet. Was genau passierte in diesen sieben Partien und kann der SVWW als echter Kandidat für den Aufstieg gesehen werden? Dieser Frage werden wir nun auf den Grund gehen.

Scherning änderte das von Vorgänger Nils Döring bevorzugte 4-4-2 in ein 3-4-3, welches für mehr Stabilität in der Defensive sorgte. Der SVWW lässt auffällig wenig Schüsse aufs Tor zu und bekam erst sieben Gegentreffer in Schernings bisheriger Zeit. Zuvor kassierte Wehen in 14 Begegnungen 17 Tore. Die Anzahl der xGA (erwartete Gegentore) beträgt 10,38, dass der SVWW nur sieben Gegentore bekam, liegt vor allem an der starken Entwicklung von Torhüter Noah Brdar, der momentan den verletzten Florian Stritzel ersetzt. 0,9 Gegentore pro Spiel, dazu gesellen sich 3,1 Paraden und eine Paradenquote von 78% der Schüsse, die auf das von ihm bewachte Gehäuse fliegen.

Wiesbaden ist nicht unbedingt über anspruchsvolle Passstafetten durch die gegnerische Mitte bemüht, eher im Gegenteil: Mit Agriafiotis und Flotho stehen zwei große Zielspieler in der Sturmspitze zur Verfügung, dementsprechend greifen sie des Öfteren zu langen Bällen und überbrücken das Mittelfeld. Die Offensive legte einen fulminanten Beginn der Spielzeit hin, erzielte ansehnliche acht Tore in den ersten drei Partien. Es fehlte jedoch an Balance, was die hohe Gegentoranzahl von sieben aufzeigte. Döring opferte in der Folge seine Angriffskraft für eine stabilere Defensive, doch die Ergebnisse blieben aus und er verlor seinen Job. Scherning verbesserte diese Statistik von 1,21 Tore pro Spiel auf 1,57. 

11-Mal trafen die Hessen also in das gegnerische Tor, der xG-Wert (erwartete Tore) spiegelt das mit 9,61 in etwa wider. Eine leichtes Überperformen dieser Werte spricht in den meisten Fällen für eine hohe individuelle Qualität, der SVWW fand seine offensive Stärke eindeutig in den Flanken. Zwei der Elf Tore darf man als absolute Traumtore bezeichnen, drei folgten auf einen Standard, eins nach einem Konter und fünf dank einer Hereingabe. Der SV Wehen Wiesbaden befindet sich definitiv auf einem guten Weg, rein statistisch würden wir die Hessen jedoch noch nicht als Aufstiegsanwärter betiteln, da es der Mannschaft noch an der fußballerischen Dominanz fehlt. Dennoch entsteht in Wiesbaden gerade ein Fundament, auf dem sich auch in Zukunft aufbauen lassen wird.

https://www.sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/tatort/index.html
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