32 Treffer erzielte die Zebra-Offensive in der ersten Saisonhälfte, womit sie die fünftbeste Offensive stellten. Von den 32 Toren gingen allerdings nur vier auf das Konto der nominellen Stürmer.
Vor der Saison verpflichtete Duisburg zunächst Tim Heike für die Mittelstürmerposition. Der 25-Jährige wurde als großer, athletischer Stürmer vorgestellt, der nach einem schweren Jahr in Ingolstadt wieder angreifen wolle. 13 Partien und 620 Minuten später steht er bei null Toren und wurde seit Wochen nicht einmal mehr für den Kader berücksichtigt.
Bereits in den ersten Saisonspielen zeichnete sich ab, dass Heike vermutlich nicht die nötige Verstärkung für den Angriff darstellte. Dementsprechend kamen am Deadline Day mit Florian Krüger und Andy Visser gleich zwei Neuner dazu. Visser wurde allerdings eher als Kandidat für die Zukunft geholt und nach vier Kurzeinsätzen zurück in die Niederlande verliehen.
Florian Krüger betrieb auf seiner Leihstation in Saarbrücken enorme Eigenwerbung. Achtmal netzte der flinke Stürmer in 17 Begegnungen und war maßgeblich am Relegationseinzug der Blau-Schwarzen beteiligt. Ähnlich wie Heike versprach auch er einen gewissen Tiefgang, auf den die Zebras viel Wert legen. Aber auch Krüger fand nicht richtig hinein. Bereits in Saarbrücken wirkte er in der Einzelspitze nicht gut aufgehoben. Dietmar Hirsch war mit den Leistungen seiner Stürmer derart unzufrieden, dass er mit Steffen Meuer einen Mittelfeldspieler zweimal von Beginn an im Sturm spielen ließ.
Da auch Thilo Töpken keine Rolle in den Planungen des MSV spielt, nutzten die Zebras im Winter ihre Gelegenheit und holten Lex-Tyger Lobinger an die Wedau. Lobinger vereint die gewünschten Qualitäten von Heike und Krüger mit seiner starken Körperlichkeit. Rund 56 Prozent seiner Luftduelle gewinnt Lobinger und bietet dem MSV somit eine neue Art der Chancenherausspielung. In der Vorrunde erzielte er bereits neun Tore für Ligakonkurrent Viktoria Köln. Die Verpflichtung durfte von vornherein als Coup bezeichnet werden.
In seinen bisherigen vier Einsätzen zeigte Lobinger schließlich genau die Qualitäten, die man in Duisburg von ihm erwartet. So traf er viermal und legte einmal auf. Umrahmt von einer herausragenden Offensive darf Lobinger als das letzte Puzzleteil gesehen werden, um am Ende der Saison den Durchmarsch zu schaffen.
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