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Sonntag, Dezember 7, 2025

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Last-Minute-Ausgleich rettet FCS einen Zähler in Cottbus

Der 1. FC Saarbrücken startet mit einem 3:3 bei Energie Cottbus in die neue Saison der 3. Liga. Drei Chancen, drei Tore – so lässt sich die gnadenlose Effizienz der Blau-Schwarzen zusammenfassen, die damit einen sicher geglaubten Heimsieg der Lausitzer in letzter Sekunde zunichte machten.

Für Niko Bretschneider war es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Erst im Sommer war der Linksverteidiger aus Cottbus nach Saarbrücken gewechselt, nun stand er bei Coach Alois Schwartz direkt in der Startelf – gemeinsam mit den Neuzugängen Bormuth und Pick. Auf der Gegenseite vertraute Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz ebenfalls auf frische Kräfte: Awortwie-Grant in der Innenverteidigung, Butler auf dem Flügel und Guwara als Ersatz für die Bretschneider-Lücke links hinten.

Schon früh drückten die Gastgeber aufs Tempo. Während der FCS vor allem auf lange Bälle setzte, kombinierte sich Energie mit Kurzpassspiel immer wieder gefährlich ins letzte Drittel.

In der 14. Minute war es dann so weit: Nach einer flachen Eckballvariante traf Tolcay Cigerci aus acht Metern zur verdienten 1:0-Führung. Nur drei Minuten später verpasste Butler per Elfmeter das 2:0, ehe Guwara ungehindert durchs Mittelfeld marschierte und erneut Cigerci fand, der zum Doppelpack vollendete (21.).

Erinnerungen an die Pleite vor einem Jahr in Cottbus wurden wach. Doch plötzlich keimte Hoffnung auf: Tim Civeja, etwas überraschend von Schwartz in die Startelf berufen, köpfte nach einer schönen Flanke von Wilhelm zum 1:2-Anschluss (26.).

Die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht beirren. Butler scheiterte in der 38. Minute gleich doppelt – erst an Menzel, dann blockte Sonnenberg den Nachschuss. Kurz vor der Pause rauschte ein Cigerci-Schuss nur knapp am Pfosten vorbei (45.+1).

Auch nach dem Wechsel blieb Cottbus tonangebend. Der dritte Treffer der Lausitzer fiel dann auch in der 57. Minute als Erik Engelhardt sich im Strafraum durchsetzen konnte und aus acht Metern einschob.

Doch der FCS antwortete – wenn auch mit Hilfe der Gastgeber. Hofmann verursachte ein Handspiel im Strafraum und Pick verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:3 (61.). Nur Minuten später krachte ein Freistoß von Cottbus Rorig an den Pfosten (64.).

Schwartz reagierte und brachte Baumann, Rabihic sowie später Wollschläger und Elongo-Yombo. Zwar erhöhte das die Offensivpräsenz der Saarländer, doch Cottbus blieb gefährlicher.

Als alles nach einem verdienten Heimsieg der Lausitzer aussah, folgte die kuriose Schlussminute: Nach einer Flanke landete der Ball bei Pick, dessen Schuss Cottbus-Verteidiger Campulka in der 96. Minute unglücklich zum 3:3 ins eigene Tor abfälschte.

https://www.sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/tatort/index.html
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