Energie Cottbus – Jahn Regensburg: Die zweite Chance für Energie, die Herbstmeisterschaft klarzumachen. Der Jahn befand sich zuletzt ein wenig im Auf und Ab. Letzte Woche gelang den Oberpfälzern ein überzeugender 3-0 Sieg über Waldhof Mannheim, obendrein wurde Teamarzt Harlass-Neuking mit einem Fifa Fairplay-Preis ausgestattet, da er letzte Saison einen Fan des 1.FC Magdeburg im Stadion reanimierte.
SV Waldhof Mannheim – FC Ingolstadt 04: Die vergangene Woche war sicherlich keine allzu leichte für die Fans des SVW. Zum einen ging man mit 0-3 in Regensburg unter, zeitgleich bahnt sich der Abschied von Eigengewächs und Top-Torjäger Kennedy Okpala an. Dieser holte sich zusätzlich auch noch seine fünfte gelbe Karte in Regensburg und wird dementsprechend nicht mehr für Waldhof auflaufen. Beim FCI hingegen gab es unter der Woche ebenfalls personelle Veränderungen. Sportdirektor Ivica Grlic musste aufgrund der schlechten sportlichen Situation gehen. Die Lage bleibt prekär für die Schanzer, der Waldhof geht als Tabellenfünfter der Heimtabelle als Favorit in dieses Spiel
Erzgebirge Aue – 1.FC Schweinfurt: Die Riesenchance für Aue über Winter nicht auf einem Abstiegsplatz zu stehen! Mit den Schnüdeln gastiert die wohl schlechteste Mannschat der Liga im Erzgebirge, währenddessen spielen Saarbrücken und Ingolstadt jeweils bei schweren Gegnern. Auch Alemannia Aachen hat in Havelse keine allzu einfache Aufgabe vor sich. Wir sind uns sicher, ein Sieg würde die Veilchen auf einen Nicht-Abstiegsplatz katapultieren.
VfL Osnabrück – VfB Stuttgart II: Die eigentlich so starke Defensivreihe des VfL ließ in den vergangenen Wochen gehörig Federn. Acht Gegentore aus den letzten drei Partien stehen zu Buche, was sicherlich nicht der Anspruch des Teams von Timo Schultz ist. Mit dem VfB II kommt ein Team an die Bremer Brücke, welches aufgrund des unpopulären Status zweiter Mannschaften oft unter dem Radar fliegt. Ein Sieg zum Jahresabschluss wird alles andere als ein Selbstläufer für Lila-Weiß.
Hansa Rostock – 1.FC Saarbrücken: An der Ostsee treffen dieses Wochenende zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite der FCH, neun Siege ungeschlagen. Auf der anderen Seite der FCS, welcher seit elf Partien keinen Dreier mehr einfahren konnte. Die Vorzeichen könnten nicht schlechter stehen für Saarbrücken, zusätzlich droht bei einer Niederlage der Absturz auf einen direkten Abstiegsrang. Die Kogge hingegen könnte sich mit einem Heimerfolg sogar noch auf einem der ersten drei Plätze schieben, bevor die Liga in eine kleine Pause geht.
Rot-Weiß Essen – SSV Ulm: Auch hier treffen zwei Gegensätze aufeinander! Das viertbeste Offensivteam (33 Tore), empfängt die zweitschwächste Verteidigung (41 Gegentore). Auf dem Papier eine klare Sache für Essen. Ulm bewies allerdings in den vorangegangenen zwei Spieltag seit langer Zeit mal wieder Resilienz, konnte das Duell bei der Kölner Viktoria sogar für sich entscheiden. Da Aue und Aachen eventuell wegziehen sollte Minimum ein Punkt für die Spatzen rausspringen, um einen halbwegs annehmbaren Abstand zur Winterpause zu bewahren.
1860 München – SC Verl: Mit vier Erfolgen in Serie mauserten sich die Münchner Löwen still und heimlich zum Aufstiegskandidaten. Auf Giesings Höhen erwartet 1860 nun eine sehr schwere Aufgabe mit dem SC Verl. Die Ostwestfalen spielten bis dato an Ort und Stelle stets ihren Stiefel runter, ließen sich nicht von einem starken Heimpublikum beeinträchtigen. Dementsprechend spannend wird es sein, dieses Spiel zu beobachten. Mit Sigurd Haugen fällt allerdings der beste Torschütze der Löwen vorerst aus, was insbesondere gegen einen starken Kontrahenten wie Verl einen herben Verlust darstellt.
TSV Havelse – Alemannia Aachen: Ebenso wie für Erzgebirge Aue, existieren auch wenig Alibis für Aachen an diesem Wochenende. Um in der Liga zu bleiben, gibt es nun einmal gewisse Spiele, die man ziehen sollte. Unter diese Kategorie dürfte auch eine Partie beim bereits abgeschlagenen TSV Havelse zählen.
TSG 1899 Hoffenheim II – Wehen Wiesbaden: Wehen befindet sich momentan auf der Überholspur. Drei Siege in Serie feierte Daniel Scherning mit seiner Mannschaft, wenn auch wenig glanzvoll. Die TSG II rettete sich letzte Woche einen Punkt in Saarbrücken und wird sich eindeutig steigern müssen, um gegen giftige Wiesbadener etwas einfahren zu können.
Viktoria Köln – MSV Duisburg: Den Jahresabschluss geben die Viktoria und der MSV! Duisburg, nach dem besten Start der Ligageschichte zwischenzeitlich mit 1-2 Problemen, hat das Überwintern auf Rang zwei in der eigenen Hand. Köln ist mit 26 Punkten gemeinsam mit dem VfB II eines von zwei Teams, welches im Moment weder nach oben noch nach unten großen Erwartungen schüren kann. Es wird abzuwarten sein, ob die Domstädter dem Druck des MSV und den vielen mitreisenden Fans standhalten kann!



