MSV Duisburg – Waldhof Mannheim: Seit nun sechs Spielen warten die Zebras auf einen Sieg. Trainer Dietmar Hirsch betonte unter der Woche „man solle nicht gewinnen müssen, sondern gewinnen wollen“. Paradoxerweise überholte der MSV letzte Woche, mit einem erneut mäßigen Auftritt beim 0-0 in Osnabrück, Energie Cottbus und geht nun als Spitzenreiter in die kommende Begegnung. Der Waldhof stabilisierte sich in den vergangenen Wochen enorm. Insbesondere das Offensivspiel verbesserte sich, die Pleite am vergangenen Wochenende in Hoffenheim darf als unglücklich betitelt werden. Ein wirkliches Top-Spiel am Freitagabend, wir sehen den Waldhof, auch aufgrund von Verletzungen beim MSV, jedoch leicht vorne.
FC Ingolstadt – Rot-Weiß Essen: In der letzten Länderspielpause kriselte es ein wenig bei RWE, nachdem die Essener in Oberhausen sang und klanglos aus dem Landespokal flogen. Die Antwort darauf gelang mit sieben Punkten aus drei Spielen. Der FCI hingegen kassierte vergangenen Freitag eine heftige Pleite bei Viktoria Köln und hat nun Bedarf an Wiedergutmachung.
SSV Ulm – Hansa Rostock: So viel Unruhe wie in Ulm dürfte es innerhalb der Liga momentan nur im chronisch unruhigen Saarbrücken geben. Die Idee Thomas Wörle mit dem unerfahrenen U-19 Coach Robert Lechleiter zu ersetzen scheiterte grandios. Diesen nun mit dem unerfahrenen U-19 Coach Moritz Glasbrenner zu ersetzen, welcher zudem nicht einmal die nötige Lizenz besitzt, grenzt schon an Satire. Dementsprechend sehen auch die aktuellen Ergebnisse der Spatzen aus. Wir rechnen mit einem klaren Sieg von Hansa, inklusive anstehender Trainerdiskussion in Ulm.
Energie Cottbus – VfL Osnabrück: Das absolute Spitzenspiel dieses Spieltages. Energie verlor letzten Samstag, nach zuletzt sechs Siegen in Folge, mal wieder ein Spiel. Beim 0-4 in München waren die Lausitzer in allen Bereichen unterlegen. Der VfL hingegen lieferte im Heimspiel gegen den MSV Duisburg eine starke Leistung ab und zeigte erneut auf, dass man völlig zurecht im Aufstiegsrennen dabei ist. Hier trifft offensives Spektakel auf defensive Stabilität, eine unglaublich spannende Begegnung.
SC Verl – Erzgebirge Aue: Der SC Verl ist rein fußballerisch das wohl interessanteste Team dieser Liga. Erzgebirge Aue auf der anderen Seite quält sich bis dato durch die Saison. Das unerwartete 4-3 Spektakel gegen Jahn Regensburg könnte jedoch für neuen Mut bei den Veilchen sorgen. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit, so konnte Aue in dieser Saison nur vier Punkte in der Fremde sammeln.
1.FC Schweinfurt – TSG Hoffenheim II: Wahrlich kein Spiel für den neutralen Beobachter, da Schweinfurt rein praktisch bereits als Absteiger feststeht und das Abschneiden der TSG II keinerlei sportlichen Wert für den Rest der Liga hat.
1.FC Saarbrücken – TSV Havelse: Der vermeintlich ideale Aufbaugegner für den FCS. Havelse fährt ohne Ligasieg und zudem als letzter der Auswärtstabelle ins weit entfernte Saarland, trifft aber auf einen maximal angeschlagenen Gegner. Der letzte Saarbrücker Sieg datiert vom 20.9 zuhause gegen Schweinfurt, nun müsste der nächste Folgen, andernfalls wird es ein sehr unangenehmer Samstagabend im Ludwigspark.
VfB Stuttgart II – Alemannia Aachen: Das Debut von Trainer Mersad Selimbegovic, welcher auf den sehr erfolgreichen Interimscoach Ilyas Trenz (zwei Spiele, zwei Siege) folgt. Der VfB II spielt befreit auf und dürfte für jedes Team eine schwierige Aufgabe darstellen.
Jahn Regensburg – TSV 1860 München: In der Vorbereitung trafen diese beiden Teams sich zur Generalprobe, das Ergebnis damals ein 0-5 für die Löwen. Vor der kommenden Partie ist nicht unbedingt von einem derart drastischen Ergebnis auszugehen, da der Jahn sich mittlerweile in der Liga stabilisieren konnte und letzte Woche nur sehr unglücklich verlor. 60 hat momentan ein Heim- und Auswärtsgesicht. Die Erwartungen sind simpel. Zeigen die Löwen das Heimgesicht auch mal in der Ferne, dann dürften sie hier als Sieger vom Platz gehen. Performt man auswärts wie zuletzt, könnte es ein bitterer Sonntag für die sicherlich zahlreich angereisten Löwenfans werden.
Wehen Wiesbaden – Viktoria Köln: Nach der Entlassung von Nils Döring schaffte es das eingesetzte Interimsduo Modica und Steinmetz die beiden Partien gegen Baunatal und Havelse souverän zu gewinnen. Mit Viktoria Köln wartet jedoch ein anderes Kaliber auf die Wehener. Die Viktoria überwand vergangenen Freitag ihre kleine Ergebniskrise und schoss Ingolstadt regelrecht aus dem Stadion. Gegen disziplinierte Wiesbadener erwarten wir allerdings kein wirkliches Feuerwerk der Kölner.



