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Donnerstag, Dezember 11, 2025

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DRITTLIGA-VORSCHAU 16.Spieltag – Koschinat-Comeback im Ludwigspark und Showdown in Verl !

SV Wehen Wiesbaden – Erzgebirge Aue: Heimdebut für Daniel Scherning als Wiesbadener Chefcoach! Die Hessen schlagen sich vor dem Abendspiel gegen die Veilchen allerdings mit Personalproblemen herum. So mussten gegen Waldhof mit David Suarez und Orestis Kiomourtzoglou zwei etablierte Stammkräfte vorzeitig vom Platz und stehen nun nicht zur Verfügung. Aue hingegen verlor nur eine der letzten acht Drittligabegnungen, befindet sich jedoch seit Saisonbeginn durchgehend im Abstiegskampf. Wehen rutschte durch die schwachen Resultate der vergangenen Wochen nun ebenfalls in den Keller und steht mit 19 Punkten (zwei mehr als Aue), auf Rang 15 stehend nur minimal über dem Strich. Ein absolutes Sechs-Punkte-Spiel, welches sich durch viel Kampf auszeichnen wird!

1.FC Saarbrücken – Rot-Weiß Essen: Zu Beginn der Woche zog der FCS die erwartbaren Konsequenzen der momentanen sportlichen Talfahrt und trennte sich von Cheftrainer Alois Schwartz. Sportdirektor Jürgen Luginger, bereits von 2010-2013 Trainer des 1.FC Saarbrücken, übernimmt das Ruder nun interimsweise bis zur Winterpause. Eine Reaktion, die schwer nötig war, so stürzten die Blau-Schwarzen in den letzten zwei Monaten im freien Fall nach unten. RWE hingegen findet sich nur knapp hinter den Aufstiegsrängen wieder und sucht nach der direkten Antwort auf das verlorene Spitzenspiel gegen den Kontrahenten aus Cottbus. Für Trainer Uwe Koschinat sicherlich eine besondere Partie, so kehrt er erstmals als Trainer nach Saarbrücken zurück, wo er zwischen 2021-2022 als Cheftrainer fungierte.

SSV Ulm – 1860 München: Vier Punkte trennen die Spatzen bereits vom rettenden Ufer. Der Effekt des Trainerwechsels gilt mit der Niederlage im Abstiegsduell mit Havelse als verpufft. Dazu kommt das schwere Restprogramm mit 60, Viktoria Köln, Osnabrück und RWE. Die Zeichen stehen klar auf Abstieg in Ulm, aufgegeben hat man sich im Süden Deutschlands jedoch noch lange nicht. Unter der Woche verpflichteten die Ulmer Mirnes Pepic, der zentrale Mittelfeldspieler war zuvor vereinslos und kennt Trainer Pavel Dotchev bereits aus seiner Zeit in Aue. 1860 verteidigte am vergangenen Wochenende mit einem 2-0 gegen Saarbrücken die makellose Heimbilanz unter Markus Kauczinski, auswärts verlor man unter dem 55-jährigen bis dato zwei Mal deutlich. Das Restprogramm der Münchner ist durchaus machbar, es ist somit nicht auszuschließen, dass man mit Hilfe einer kleinen Serie vor Weihnachten, noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden könnte.

Energie Cottbus – Viktoria Köln: Energie grüßt nach 15 Partien von der Tabellenspitze, sammelte sogar zwei Punkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison. Der Sieg im Spitzenduell in Essen untermauerte nochmal wozu das Team unter Coach Pele Wollitz fähig ist, dennoch warnt der Coach bereits vor einer erneut schweren Rückrunde. Die finanzielle Situation von Energie erlaubt wohl keine frühzeitige Planung, dementsprechend könnten die Leistungsträger im Laufe der Rückrunde ein wenig an Fokus verlieren, wie es letzte Saison laut Wollitz der Fall war. Bis dahin ist allerdings noch ordentlich Zeit, mit Viktoria Köln wartet ein spielstarker Gegner, der letzte Woche eine herbe Niederlage gegen Verl einstecken musste und sich sicherlich um eine Antwort auf dieses Spiel bemühen wird.

MSV Duisburg – Alemannia Aachen: Mit sieben Siegen aus den ersten acht Spielen, stellten die Zebras einen neuen Startrekord in der dritten Liga auf. Seitdem kam aus den sieben Partien danach jedoch nur ein weiter Sieg dazu. Vergangene Woche waren die Duisburger beim 1-4 in Hoffenheim zudem das erste Mal innerhalb dieser Spielzeit ohne jede Chance. Die Euphorie nach dem großartigen Start schwindet langsam, der MSV entwickelt sich, trotz enorm guter Platzierung, mehr und mehr zu einem stillen Sorgenkind der Liga. Alemannia Aachen verlor letzte Woche nach zuvor drei Siegen in Folge, in einem engen Spiel zuhause gegen Regensburg. Die Schwarz-Gelben schafften es eine neue Aggressivität und Kompaktheit in ihr Spiel zu integrieren und dürften sich auch an diesem Spieltag als schwer zu bespielender Gegner für die Duisburger beweisen.

1.FC Schweinfurt – Waldhof Mannheim: Lange hielten die Schnüdel den vielen Angriffen der Rostocker stand, schlussendlich setzte es dennoch eine 0-2 Pleite, die um einiges höher hätte ausfallen müssen. Der Waldhof erkämpfte sich ein 1-0 im Heimspiel gegen Wehen, Drittliga-Legende Terrence Boyd kehrte nach langer Abstinenz in die Startelf zurück und lieferte prompt. Das gepflegte Mannheimer Spiel mit dem Ball ist unter den kalten Bedingungen schwer umzusetzen, umso mehr braucht es an Zielspielern, die körperlich eine Präsenz auf den Platz bringen. Die Systemumstellung des Waldhofs glückte dementsprechend, wir erwarten sie in ähnlicher Form in Schweinfurt.

Jahn Regensburg – Hansa Rostock: Ebenfalls still und heimlich nach oben geklettert waren in die Regensburger. So hingen die Oberpfälzer nach dem Wiederabstieg in Liga drei lange unter dem Strich, zehn Punkte aus den letzten sechs Aufeinandertreffen sicherten dem Jahn vorrübergehend Platz zwölf, den man sich mit Saarbrücken teilt. Hansa ist nach der Systemumstellung auf ein 4-1-2-1-2 noch komplett ungeschlagen, verlängerte zusätzlich den Vertrag von Trainer Daniel Brinkmann vorzeitig. In aktueller Form, gemeinsam mit dem SC Verl, das sicherlich stärkste Team der Liga.

SC Verl – VfL Osnabrück: Spitzenspiel und eine Art kleines „Derby“ in Ostwestfalen! Aufgrund der geringen Entfernung werden sich garantiert viele Osnabrücker Fans in das Stadion des SC Verls wagen und ihre Mannschaft kräftig unterstützen. Dies wird auch von Nöten sein, da der SC Verl rein spielerisch den meisten Clubs der dritten Liga voraus ist, so auch dem VfL. Für die Lila-Weißen spricht die starke Statistik von neun Spielen ohne Gegentor in der bisherigen Saison, es ist also eine Art Duell der Gegensätze.

VfB Stuttgart II – TSV Havelse: Wahrlich kein Leckerbissen um den Spieltag abzuschließen. Die jungen Stuttgarter verpassten zuletzt aufgrund ihres Chancenwuchers den Auswärtsdreier in Aue, der TSV feierte den ersehnten ersten Saisonsieg gegen den SSV Ulm. Der VfB II wird das Spiel vermutlich kontrollieren, der TSV tief in der Fünferkette stehen und versuchen Nadelstiche über Konter zu setzen.

https://www.sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/tatort/index.html
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