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Donnerstag, Dezember 11, 2025

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DRITTLIGA-VORSCHAU 15. Spieltag: Krisengipfel in München und Flutlichtkracher in Essen

TSG Hoffenheim II – MSV Duisburg: Den Start in den Spieltag geben diese Woche die TSG II und der MSV. Der MSV konnte vor der Länderspielpause den ersten Sieg nach zuvor fünf erfolglosen Spielen wieder gewinnen, kommt obendrein mit ungefähr 1000 Fans in den Südwesten. Auf dem Papier eine klare Sache, doch die Duisburger sollten gewarnt sein. Die TSG II hat eine herausragende Bilanz gegen die Top-Teams der Liga. So kassierten sowohl Energie Cottbus (1-4), als auch der VfL Osnabrück (0-4) heftige Niederlagen gegen die Hoffenheimer.

SV Waldhof Mannheim – SV Wehen Wiesbaden: Das Duell der Tabellennachbarn (12. gegen 13.) und zudem das Debut von SVWW-Trainer Daniel Scherning. Dieser betreute bereits einen Test gegen die Sportfreunde Siegen (0-2) und stellte direkt das System um auf ein 3-1-4-2, welches Scherning bereits in vorherigen Stationen spielen ließ. Der SV Waldhof hingegen hatte innerhalb der Pause mit einer Krankheitswelle zu kämpfen und schrammte im Landespokal nur haarscharf an einer Blamage gegen Astoria Walldorf vorbei. Die Saison der Kurpfälzer läuft insgesamt sehr inkonstant, Wehen hingegen wirkt unter einem neuen Cheftrainer eher wie eine Wundertüte. Sicherlich eine interessante Partie.

Viktoria Köln – SC Verl: Es existieren enorme Parallelen zwischen Viktoria Köln und dem SC Verl. So legen sie beide viel Wert auf ein ballbesitzorientiertes Spiel und fungieren jeweils als eine Art Ausbildungsverein. Eine, auch aufgrund der Tabellensituation, spielerisch sehr ansehnliche Begegnung.

TSV Havelse – SSV Ulm: Der TSV Havelse schaffte es vor der Pause einen Drittliga-Negativrekord aufzustellen. Kein Sieg in den ersten 14 Ligaspielen gelang bis dato noch niemandem. Für den SSV Ulm ist es ein elementar wichtiges Spiel. Die Spatzen nutzten die spielfreie Phase, um sich sportlich komplett neu aufzustellen, indem man Pavel Dotchev als neuen Trainer vorstellte und zusätzlich Stephan Schwarz als Sportlichen Leiter installierte. Auf der ersten Pressekonferenz riefen sie viele Parolen aus, unter anderem kündigte Dotchev an, man müsse sich in die Winterpause retten und dass von nun an jedes Spiel ein Endspiel sei. Das erste Endspiel findet also unter schwierigen Bedingungen in der Eilenriede statt. Havese erwies sich stets als ekliger Gegner, definitiv eine große Herausforderung für Ulm.

Hansa Rostock – 1.FC Schweinfurt: Seit der Systemumstellung auf eine Viererkette mit Raute läuft es bei Hansa. Seit nun fünf Spielen ist Hansa ungeschlagen, konnte dreimal gewinnen und meldet sich langsam aber sicher im Aufstiegsrennen an. Die kommende Aufgabe gegen Schweinfurt wird auch in Rostock als Pflichtaufgabe betitelt, alles andere als ein müheloser Sieg der Rostocker wäre eine Überraschung.

Alemannia Aachen – Jahn Regensburg: Heimauftakt für Mersad Selimbegovic gegen die alte Liebe. Ganze 17 Jahre verbrachte der Bosnier als Spieler und Trainer beim Jahn, nun trifft er auf die formstarken Bayern mit seiner ebenfalls gut aufgelegten Alemannia. Die Aachener schafften es zuletzt drei Spiele am Stück zu siegen und sich merklich zu stabilisieren. Der Jahn befindet sich ebenfalls auf dem richtigen Weg, gewann drei der letzten vier Spiele und besetzte die vakante Stelle des sportlichen Leiters nun mit Dr. Alexander Schmalhofer. Garantiert kein Duell für Fußball-Gourmets, wir gehen von einem engen Duell auf Augenhöhe aus.

VfL Osnabrück – FC Ingolstadt 04: Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen rangiert der VfL punktgleich mit den Verfolger Rot-Weiß Essen und dem zweitplatzierten Energie Cottbus. Mit dem FCI kommt ein Team nach Osnabrück, welches fast schon chronisch seinen Erwartungen hinterherläuft. Lediglich ein Punkt trennt die Schanzer von den Abstiegsrennen, Trainerin Sabrina Wittmann ist sich der Situation bewusst und setzt auf eine bessere Effizienz in den kommenden Partien. Rein fußballerisch können sich die Ingolstädter wenig vorwerfen, dennoch muss langsam wohl Konstanz in die Ergebnisse, möchte man nicht völlig im Abstiegsstrudel versinken.

TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken: Der Krisengipfel auf Giesings Höhen. Auch bei dieser Begegnung lassen sich viele Parallelen entdecken. Beide Clubs haben momentan sowohl abseits des Platzes als auch auf dem Spielfeld große Sorgen. 1860 konnte seine letzten beiden Heimspiele gegen die Spitzenteams aus Duisburg und Cottbus überraschend souverän gewinnen, auswärts ging man allerdings sang und klanglos in Regensburg unter. Der FCS wartet seit sieben Partien auf einen Dreier, die Trainerdiskussion läuft ebenso weiter, wie die Problematik mit der Satzungsänderung. Eine sehr heikle Begegnung für beide Parteien, 1860 dürfte allerdings als Favorit in die Begegnung gehen.

Erzgebirge Aue – VfB Stuttgart II: Der VfB II bietet spielerisch stets viel an, das neutrale Interesse bleibt aus verständlichen Gründen aber eher begrenzt. Aue befindet sich seit Saisonbeginn im Abstiegskampf, konnte zuletzt aber mit vier Punkten aus schwierigen Partien gegen Regensburg und Verl einiges an Mut schöpfen. Bei eiskalten Temperaturen wird es am Sonntagnachmittag insbesondere um den kämpferischen Aspekt des Spiels gehen, was sicherlich ein Vorteil für Aue darstellt.

Rot-Weiß Essen – Energie Cottbus: Flutlicht, Spitzenspiel, Hafenstraße… Dieses Aufeinandertreffen zweier Punktgleicher Top-Teams hat alles, was das Fußballerherz begehrt. Bei RWE musste man sich in den vergangenen Wochen eher mit außersportlichen Themen herumschlagen, wie etwa ein misogyner Flyer innerhalb der Essener Kurve beim Heimsieg gegen Schweinfurt. Rein sportlich läuft es seit der blamablen Niederlage im Landespokal in Oberhausen mehr als ordentlich. Zehn Punkte sammelten die Essener aus den letzten vier Spielen, Energie hingegen musste zuletzt zwei Niederlagen in Folge verarbeiten. Cottbus ist nach wie vor mächtig im Soll, war vor der Saison eher darauf aus nicht in Abstiegsnot zu geraten und kann dementsprechend frei aufspielen. Alles in Allem ein perfekter Rahmen, um den Spieltag abzurunden.

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