Viktoria Köln – 1. FC Saarbrücken (2:0):
Der nächste Rückschlag für den 1. FC Saarbrücken! Blau-Schwarz spielte eine desolate erste halbe Stunde und nutzte in der Folge keine der vielen Möglichkeiten. Mit dem Sieg von Aachen wird die Gesamtsituation immer brenzliger für den FCS. Viktoria Köln absolvierte hervorragende 45 Minuten, bevor sich das Team von Marian Wilhelm nach der mehr und mehr zurückzog.
FC Ingolstadt 04 – VfB Stuttgart II (2:1):
Die Systemumstellung auf ein 5-4-1 bewährt sich weiterhin für die Schanzer. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel nach der Winterpause verschafft sich der FCI weiter Luft im Abstiegskampf. Der VfB II bringt sich durch seine schlechte Chancenverwertung ein wenig selbst um den verdienten Ertrag.
Erzgebirge Aue – SSV Ulm (0:3):
Lebenszeichen der Spatzen! Ulm gewinnt das Alles-oder-nichts-Spiel im Erzgebirge und pirscht sich auf vier Punkte an einen Nichtabstiegsplatz heran. Aue ließ in Halbzeit eins einige Hochkaräter liegen, was sich später noch rächen sollte. Pavel Dotchev stellte zur Pause auf ein 4-3-3 um, seine Mannschaft schlug einmal per Traumtor des Ex-Auers Pepić und zweimal per Standard zu. Brisant: Der von Jens Härtel als neue Nummer eins bezeichnete Louis Lord verschuldete das 0:1. Über die Richtigkeit dieser personellen Entscheidung wurde ohnehin diskutiert, weshalb dieser schwerwiegende Fehler die kritischen Stimmen nicht leiser werden lässt.
Energie Cottbus – 1. FC Schweinfurt (2:1):
Ähnlich wie in der vergangenen Saison scheint die komfortable Tabellensituation in den Köpfen der Lausitzer zu arbeiten. Trainer Pele Wollitz sprach gar davon, dass seine Spieler sich „manipulieren lassen“. Der 1. FC Schweinfurt verkauft sich auch in der zweiten Partie im neuen Jahr sehr teuer und fuhr als unverdienter Verlierer nach Hause.
Rot-Weiß Essen – TSV Havelse (4:1):
Marek Janssen setzt seine Worte in Taten um! Eine Woche nach seinem aufsehenerregenden Interview in München bekam der großgewachsene Mittelstürmer das Vertrauen von Uwe Koschinat und zahlte es mit einem Hattrick zurück. Es scheint so, als hätte Uwe Koschinat seinen benötigten Stürmer die ganze Zeit über im Kader gehabt. Havelse unterstrich erneut, dass es mit seinen vielen Umschaltmöglichkeiten mehr als nur konkurrenzfähig in der 3. Liga ist. Der xG-Wert geht mit 2,33 zu 2,14 sogar an die Niedersachsen, ein überragender Jacob Golz verhinderte jedoch einen Punktgewinn.
TSG Hoffenheim II – Alemannia Aachen (2:3):
Gindorf und Schroers schießen die Alemannia aus der Abstiegszone! Nach zuvor sechs Ligaspielen ohne Sieg gewinnt Aachen gegen die jungen Hoffenheimer. Insbesondere Lars Gindorf war mit seinen zwei Treffern erneut ein elementarer Bestandteil dieses Erfolgs. Der Saarländer steht mit 14 Toren nun an der Spitze der Liga. Auch der von Mersad Selimbegović neu aufgestellte Torhüter Fotis Pseftis wusste mit sechs Paraden zu überzeugen und sicherte den wichtigen Auswärtssieg.
MSV Duisburg – Jahn Regensburg (2:0):
Zwei Freistöße führen die Zebras zum Erfolg über den Jahn. Der MSV unterstreicht seine Ambitionen mit einem souveränen 2:0-Heimsieg. Mit Bitter und Lobinger treffen zwei Spieler, die bereits in der Vorwoche gegen den VfB II erfolgreich waren. Duisburg grüßt nun wieder von der Tabellenspitze und ist in dieser Verfassung schwer zu stoppen. Regensburg erwischt einen echten Fehlstart nach der Winterpause und bleibt weiterhin mitten im Abstiegskampf.
SV Waldhof Mannheim – Hansa Rostock (0:4):
Machtdemonstration der Kogge! Eigengewächs Jonas Dirkner erzielte sein drittes Tor im dritten Spiel in Serie, Naderi glänzte mit überragenden Assists. Erneut kristallisierte sich Hansa auch statistisch als verdienter Sieger heraus – mit 1,97 xG zu 0,74. Waldhof erlebt einen bitteren Start nach einem unruhigen Winter.
VfL Osnabrück – TSV 1860 München (1:1):
Ein verdientes Remis in einem weitgehend unspektakulären Aufeinandertreffen. Der VfL muss sich vorwerfen lassen, die vielen Standardsituationen nicht besser genutzt zu haben. 1860 zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Punkt, der vor allem aufgrund der zahlreichen Verletzten bei den Löwen als Erfolg gewertet werden kann.
Wehen Wiesbaden – SC Verl (2:1):
Wiesbaden erweist sich weiterhin als Spitzenreiter-Schreck! Fünfmal gewann das Team von Daniel Scherning unter seiner Leitung, lediglich zweimal ging man seit seinem Amtsantritt als Verlierer vom Platz. Nachdem Wehen kurz vor Jahresende bereits Energie Cottbus als amtierenden Spitzenreiter geschlagen hatte, scheiterte Verl an diesem Abend eher an sich selbst.



