Jahn Regensburg – FC Ingolstadt 04 (0:3): Realitäts-Check für den Jahn! Nach einer starken Wintervorbereitung inklusive Siegen gegen Tirol und Fürth empfing Regensburg den Tabellennachbarn aus Ingolstadt. Der FCI triumphierte souverän, auch dank erneuter Unsicherheiten in der Regensburger Abwehrkette.
1. FC Saarbrücken – Energie Cottbus (1:1): Der FCS gefangen in der Endlosschleife! Zu Saisonbeginn fuhren die Blau-Schwarzen einen glücklichen Sieg nach dem anderen ein, mittlerweile hat sich das Blatt gewendet, und Saarbrücken ist meist das bessere Team, kann allerdings einfach nicht mehr gewinnen. Energie mit dem dritten eher dürftigen Auftritt in Serie. Angesichts der starken Konkurrenz könnte die Herbstmeisterschaft nur eine Momentaufnahme gewesen sein.
SSV Ulm – Wehen Wiesbaden (0:1): Nächster Tiefschlag für die Spatzen! In einem ausgeglichenen Spiel verpasst es der SSV trotz zahlreicher Gelegenheiten, ein Tor zu erzielen. Damit blieb der Abstand auf Rang 16 bei sechs Punkten, das Duell in Aue am kommenden Samstag darf bereits als erste Vorentscheidung angesehen werden. Der SVWW auf der anderen Seite klettert weiter still und heimlich nach oben. Mit nun vier Siegen aus sechs Partien unter Scherning darf der Trainerwechsel als geglückt bezeichnet werden.
Hansa Rostock – Erzgebirge Aue (2:1): Last-Minute-Eskalation an der Ostsee! Lange tat sich die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann schwer gegen widerstandsfähige Gäste aus dem Erzgebirge. In der Nachspielzeit sicherte „Hansa-Lebensversicherung“ Ryan Naderi schließlich den Heimerfolg, der den FCH bis auf zwei Punkte an den Relegationsplatz heranbringt. Erzgebirge Aue machte in den vergangenen Wochen eine beachtliche Entwicklung durch und verliert diese Begegnung sehr unglücklich.
1860 München – Rot-Weiß Essen (1:1): Ein über weite Strecken ereignisarmes Aufeinandertreffen, das sich in den letzten zehn Minuten doch noch entfalten sollte. Essen schien bereits als glücklicher Gewinner festzustehen, als Max Rheintaler nach einer Ecke sträflich alleingelassen noch das 1:1 markierte. Sehr ärgerlich für RWE, da die Ruhrpotter im Falle eines Sieges punktgleich mit dem Drittplatzierten aus Cottbus gewesen wären.
SC Verl – Waldhof Mannheim (5:2): Die nächste Machtdemonstration des SC Verl! Der Verl-Express rollt weiter gnadenlos durch die Abwehrreihen der Drittligisten und macht die Ostwestfalen zum momentan besten Team der Liga. Dennoch muss die Mannschaft von Tobias Strobl an ihrer Balance arbeiten, so kassierte sie erneut nach Führung zwei vermeidbare Gegentore. Die Winterpause des Waldhofs war geprägt von Unruhen rund um den Abgang von Kennedy Okpala. In Verl waren die Mannheimer ohne jede Chance, nun wartet mit Hansa Rostock eine komplizierte Heimaufgabe auf die Buwe.
Alemannia Aachen – VfL Osnabrück (0:3): Robin Meißner besiegt die Alemannia nahezu im Alleingang! Zwei überragende Vorlagen für Bryan Henning, zusätzlich entschied er die Partie mit einem hervorragenden Solo zum 0:3. Bei der Alemannia herrscht Krisenstimmung, nach der Partie hallte es bereits „Trainer raus!“ durch den Tivoli. Aus sechs Spielen unter Mersad Selimbegović konnten die Aachener lediglich sein Debüt gewinnen, darauf folgten drei Niederlagen und zwei Unentschieden. Gut möglich also, dass die Alemannia ein weiteres Mal auf dieser Position reagieren wird, um den Abstieg in Liga vier zu verhindern.
VfB Stuttgart II – MSV Duisburg (0:4): Lex-Tyger Lobinger beweist sich als X-Faktor für den MSV! So hervorragend die Hinrunde für Duisburg auch lief, so skurril war die schwache Performance der MSV-Neuner. Mit Lobinger kam im Winter ein Tor-Garant an die Wedau, der seine Klasse nun direkt unter Beweis stellte. Eine absolute Machtdemonstration der Zebras, die ihre Aufstiegsambitionen damit unterstreichen.
1. FC Schweinfurt – Viktoria Köln (2:0): Des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid. Während ganz Duisburg über den Lobinger-Deal jubelt, trauert man am Höhenberg seinem besten Angreifer hinterher. Ein biederer Auftritt gegen bereits abgeschlagene Schweinfurter sorgt für eine völlig verdiente Niederlage der Viktoria. Obendrein verließ der Sportliche Leiter Stephan Küsters den Verein, der in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich gearbeitet hatte. Eine durchaus gefährliche Situation für die Kölner, deren Abstand auf die Abstiegszone magere sechs Punkte beträgt.
TSV Havelse – TSG Hoffenheim II (4:0): Achtungserfolg für den TSV Havelse! Die Garbsener schieben sich mit ihrer besten Saisonleistung am SSV Ulm vorbei und wahren sich damit die Chance auf den Klassenerhalt.



