10 C
Berlin
Donnerstag, Dezember 11, 2025

Buy now

https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-saisonmagazin-2025-26/
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-saisonmagazin-2025-26/
https://www.saarnews.com/produkt/1-fc-saarbruecken-saisonmagazin-2025-26/

Drittliga-Rückschau 15.Spieltag –  Katastrophen-MSV und Spektakel in Essen!

TSG Hoffenheim II – MSV Duisburg (4-1): 21 zu 8 Schüsse, 2,47xG (erwartete Tore) zu 0,89 auf Seiten der Zebras, dazu hatten die jungen Hoffenheimer noch deutlich mehr den Ball mit 59% Ballbesitzanteil. Allein der Blick auf die Statistiken zeigt, dass der MSV auf allen Ebenen unterlegen war. Die Leichtigkeit des Rekordstarts, war den Meiderichern in den vergangenen Wochen bereits etwas abhandengekommen, nun folgte der erste richtige Tiefschlag. Generell fällt auf, dass das Spiel mit Ball weit entfernt von dem einer waschechten Spitzenmannschaft ist, der MSV lebt von seiner Körperlichkeit und den starken Umschaltsituationen. Brechen diese weg, dann fehlt es der Truppe an Antworten gegen starke Gegner.

SV Waldhof Mannheim – SV Wehen Wiesbaden (1-0): Ein enges kampfbetontes Spiel auf frostigem Geläuf, welches der Waldhof zurecht für sich entscheiden konnte. 1,61xG stehen 0,88 des SVW gegenüber. Die Hereinnahme von Terrence Boyd in Kombination mit der Systemumstellung auf ein 3-4-3 wirkte sich positiv aus, gerade wenn es aufgrund der Witterung schwer wird mit anspruchsvollen Passstafetten sind körperliche Spieler wie Boyd Gold wert für die eigene Offensive. Wehen Wiesbaden verkaufte sich mit Ball ordentlich, der wirkliche Zug nach vorne fehlte allerdings.

Viktoria Köln – SC Verl (1-5): Die Ostwestfalen bestrafen die Fehler der Kölner eiskalt. Beinahe jeder Schuss ein Treffer hieß die Devise des SC Verl an diesem Samstagnachmittag. Das Offensivspiel der Verler ist eine Augenweide in dieser Liga. Egal ob im Aufbau oder in Umschaltsituationen, die Mannschaft wirkt perfekt aufeinander abgestimmt und hat mit Berkan Taz oder Alessio Besio absolute Unterschiedsspieler in ihren Reihen. Für die Viktoria eine harte Schlappe, viele leichtsinnige Ballverluste in Nähe des eigenen Sechzehners sorgten für diese mächtige Niederlage.

TSV Havelse – SSV Ulm (2-1): Der erste Saisonsieg für den TSV! Nach 14 Spielen ohne Sieg, gelang im 15. Anlauf der erste Coup und das alles andere als glücklich. Der TSV beweist in dieser Saison eine enorme Resilienz, verlor viele Partien knapp oder sehr unglücklich. Der SSV Ulm hingegen versagt weiterhin auf voller Linie. 68% Ballbesitz sagen wenig über das tatsächliche Geschehen aus, betrachtete man die schwachen 0.39 xG. Der TSV steht bei 1,41, schoss doppelt so oft aufs Tor (6-3), alles in allem also ein völlig verdienter erster Erfolg.

Hansa Rostock – 1.FC Schweinfurt (2-0): Hansa gilt als Beweis dafür, dass es sich in schweren Zeiten auch mal lohnen kann, an einem Trainer festzuhalten, von dem die Bosse grundsätzlich überzeugt sind. Daniel Brinkmann stellte das System um auf ein 4-1-2-1-2 mit Mittelfeldraute, seitdem läuft es ideal für die Kogge. Gegen Schweinfurt spielte man sich ganze 20! Chancen innerhalb des Sechzehners raus und belohnte sich spät für den enormen Aufwand.

Alemannia Aachen – Jahn Regensburg (0-2): Ein ausgeglichenes Aufeinandertreffen zweier Teams im Aufwind. Die Geschichte dieses Spiels ist relativ einfach erzählt: Der Jahn nutzte seine Chancen, die Alemannia wiederum nicht. Dennoch lässt sich behaupten, dass hier zwei Teams gegeneinander spielten, welche sich in den vergangenen Wochen stark weiterentwickelt haben und in der aktuellen Verfassung wenig mit dem Abstieg zu tun haben dürften.

VfL Osnabrück – FC Ingolstadt 04 (1-0): Ebenfalls sehr ausgeglichen und vor Allem ereignisarm. Joker Ismail Badje entschied dieses Duell kurz vor Schluss mit einer überragenden Einzelaktion, nachdem beide Clubs defensiv sicher standen, aber den Zuschauern in Sachen Offensive wenig bieten konnten. Für den FCI verschärft sich die Krise, lediglich die Tordifferenz rettet die Schanzer vor einem direkten Abstiegsrang. Der VfL hingegen rangiert punktgleich mit Spitzenreiter Cottbus und dem ersten Verfolger aus Duisburg auf Platz drei, muss sich aber nach vorne hin wieder steigern, um oben zu bleiben.

TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken (2-0): Der Krisengipfel geht an die Münchner Löwen! Vor allem in Halbzeit eins kontrollierte das Team von Markus Kauczinski das Geschehen und erzielte das überfällige 1-0. Der FCS rannte an, der Mannschaft fällt spielerisch allerdings überhaupt nichts ein und kassierte dementsprechend zurecht das späte 2-0 durch einen verursachten Foulelfmeter des insgesamt sehr unglücklich agierenden Joel Bichsel. Acht Spiele wartet der FCS nun auf einen Sieg, in Anbetracht des Restprogramms sind Zweifel berechtigt, ob dieser noch im Jahre 2025 geschieht. 

Erzgebirge Aue – VfB Stuttgart II (0-0): Zahlreiche Glanzparaden und ein gehaltener Elfmeter. Der Grund weshalb dieses Match 0-0 ausging: Martin Männel. Auch mit 37 Jahren noch die Lebensversicherung der Veilchen, die sich in der Winterpause sicherlich in der Offensive verbessern müssen, um in der Liga zu bleiben.

Rot-Weiß Essen – Energie Cottbus (2-3): Ein absolutes Highlight am Sonntagabend! RWE mit dem gewohnten Spektakel-Ball vor eigenem Publikum, Energie hingegen überraschend konservativ in der Herangehensweise dafür allerdings maximal effizient. RWE verpasst die Chance auf einen Vereinsrekord mit vier Heimsiegen in Folge, Cottbus hingegen springt durch den glücklichen Dreier an die Tabellenspitze an Spieltag 15, was vor der Saison sicherlich niemand gedacht hatte.

https://www.sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/tatort/index.html
https://www.sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/tatort/index.html
https://www.sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/tatort/index.html

Related Articles

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Advertisement -

Neuste Beiträge