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Dritte Liga: Teil 2 der Analyse zum Saisonstart – Aue und Hansa noch schwach

Erzgebirge Aue

Mit vier Punkten aus vier Spielen, darf der Start von Erzgebirge Aue als misslungen bezeichnet werden. Die Veilchen hatten in der Sommerpause den Kader auf sehr vielen Positionen angepasst, nachdem die vergangene Rückrunde bereits sehr unglücklich verlief. Trainer Jens Härtel kommt in 26 Pflichtspielen bisher auf magere 1,19 Punkte. Eine Bilanz die durchaus Grund zur Sorge gibt, stehen nach dem wichtigen Heimspiel gegen Viktoria Köln sehr schwierige Auswärtsspiele in Cottbus und Osnabrück vor der Tür. Nicht undenkbar also, dass der Stuhl von Härtel bald wackeln könnte.

Dazu fehlt es im Kader an einem wirklich überzeugenden Mittelstürmer. Maximilian Schmid lieferte zuletzt nach Einwechslungen positive Akzente, dennoch wäre ein später Neuzugang sicherlich hilfreich gewesen. Dazu fällt nun Linksverteidiger Moritz Seiffert mit einem Schlüsselbeinbruch aus. In Saarbrücken übernahm Offensivakteur Jannic Ehlers die linke Schiene und machte es ordentlich, seine Qualitäten dürften aber auf Strecke in der Offensive gebraucht werden.

Erzgebirge Aue könnte eine schwierige Zeit bevorstehen. Das kommende Heimspiel gegen Viktoria Köln darf als elementar angesehen werden, um nicht in eine erste Krise zu geraten.

Alemannia Aachen

Mit neuem spielerischen Ansatz, startete man in Aachen sehr mutig in die neue Saison, zahlte in den ersten Wochen allerdings auch ordentlich Lehrgeld dafür. Viele Unruhen innerhalb des Vereins, wie etwa die verhältnismäßig späte Verpflichtung einen Sportvorstandes, schränkten die Kaderplanung ein.

Kurz vor Transferende jedoch schlugen die Schwarz-Gelben noch einmal richtig zu. Mit Niklas Castelle (23), Lars Gindorf (24) und Mika Schroers (23), verpflichtete man drei neue für die Offensive. Diese drei starteten direkt beim Derby in Essen und sorgten prompt für den ersten Saisonsieg der Alemannia. Zudem kam mit Pierre Nadjombe (22) eine weitere Option für die rechte Schiene im Aachener 3-4-3 System.

Die Alemannia hat sich nach einer schweren Vorbereitung, inklusive Saisonstart, insbesondere durch Leihtransfers personell noch einmal richtig verstärken können. Die kommenden Spiele gegen Ulm, Verl und Mannheim sind sicherlich harte Brocken, nun aber sicherlich optimistischer zu betrachten als noch vor wenigen Wochen.

Jahn Regensburg

Ebenso wie Aachen und Aue, startete das Team von Coach Michael Wimmer schleppend in die neue Saison. Auch statistisch macht sich dies bemerkbar: So hat der Jahn mit gerade einmal 40% im Durchschnitt den wenigsten Ballbesitz der Liga, man schießt am viertwenigsten auf das gegnerische Tor und fängt zudem noch die wenigsten Bälle des Gegners ab. Alles in allem ein Indikator dafür, dass sich das Team nach dem großen Umbruch noch nicht gefunden hat.

 Der einzige Saisonsieg gelang zuhause gegen das punktlose Schlusslicht aus Schweinfurt. In Ingolstadt sicherte man sich in der Nachspielzeit einen glücklichen Punkt, zuhause ließ man sich von Duisburg mit 0:4 vorführen und auch in Köln unterlag das Team völlig verdient.

Viel zu tun also für Michael Wimmer, der schon in Motherwell für einen eher konservativen Ansatz stand. Mit Florian Dietz (27) und Adrian Fein (26) kamen nach Ligastart noch zwei Spieler, welche bereits Erfahrungen in den ersten beiden Ligen sammeln konnten. Insbesondere Fein, dessen letzte Stationen ziemlich unglücklich verliefen, könnte mit seiner spielerischen Klasse viel Positives für das Regensburger Spiel bewirken.

Der Jahn trifft in der Liga nun zuhause auf Rot-Weiß Essen, in Folge kommt es dann zu zwei Auswärtsspielen bei Wiesbaden und Ulm. Auch hier ist die kommende englische Woche absolut elementar, um nicht in einer Krise zu enden.

Energie Cottbus

Das nach der euphorisierten Vorsaison nun das „verflixte zweite Jahr“ eintreten könnte, war den Verantwortlichen in Cottbus sicherlich bewusst. Fünf Punkte aus vier Spielen, starke sieben Tore erzielt, allerdings bereits acht bekommen… Es fehlt in Cottbus noch an der richtigen Balance.

Ein perfektes Beispiel dürfte das erste Spiel gegen Saarbrücken sein, wo man den Gegner überrannte und eigentlich nach allen Regeln der Kunst zerlegte, sich jedoch sehr unnötig durch einen Elfmeter und ein Eigentor noch um den Sieg brachte. Auch gegen Ingolstadt spielte man eine starke erste Hälfte, ging in Führung, ließ sich dann aber in Halbzeit zwei einkesseln und spielte lediglich Unentschieden. Offensiv sehen die Statistiken allgemein sehr ordentlich aus. So verzeichnet man im Durchschnitt die zweitmeisten Abschlüsse pro Spiel und absolviert die zweitmeisten erfolgreichen Dribblings. Dazu kommen die drittmeisten Flanken an. Vieles steht und fällt allerdings mit Ausnahmespieler Tolcay Cigerci. Dieser führt die Liga nach den ersten vier Spielen in sämtlichen Statistiken an und ist die absolute Lebensversicherung der Cottbuser. Die Offensive läuft unter der Leitung von Wollitz also einwandfrei, lediglich hinten hakt es noch enorm.

Dementsprechend wurde nachjustiert in der Defensive der Lausitzer. Mit Anderson Lucoqui (28) kommt ein bundesligaerfahrener Linksverteidiger nach Cottbus. Marius Funk (29) ersetzt den verletzten Elias Bethke im Tor und King Manu (21) kam per Leihe für die Innenverteidigung.

Die englische Woche startet nun mit einem schwierigen Spiel bei den wiedererstarkten Mannheimern, gefolgt von einem Heimspiel gegen die schwächelnden Auer. Abgeschlossen wird die Woche mit einem Auswärtsspiel in Verl. Drei schwere Aufgaben, Energie sollte jedoch in der Lage sein alle diese Spiele auf Augenhöhe zu bestreiten.

Hansa Rostock

Von Vielen als Aufstiegskandidat Nummer zwei hinter 1860 München gehandelt, braucht die Kogge noch ein wenig, um richtig Fahrt aufzunehmen. Fünf Punkte aus vier Partien sind vermutlich nicht der Anspruch, den das Team von Trainer Daniel Brinkmann an sich selbst hat.

 Gerade einmal zwei magere Treffer konnte das Team bisher erzielen, lediglich Schweinfurt (0) kommt auf weniger. Statistisch liegt man jedoch in den meisten Offensivwerten weiter vorne, die Durchschlagskraft im Angriff fehlt dem Team bisher völlig. Daher verpflichtete man mit Emil Holten einen großgewachsenen Mittelstürmer aus Skandinavien, welcher die bisher schwache Offensive beleben soll. Allerdings gibt es hier seitens der FIFA Probleme, auf eine Freigabe wird stand jetzt noch gewartet.

Ebenfalls nach Ligastart verpflichtet wurde der schwedische Linksverteidiger Viktor Bergh, nachdem dort der etablierte Stammspieler Felix Ruschke zuletzt ausfiel. Die Defensive der Rostocker ist das genaue Gegenstück zur Offensive. Die schwache Bilanz von zwei geschossenen Toren steht, der starken von erst zwei Kassierten gegenüber. Ähnlich wie in Cottbus also noch existierende Balanceprobleme, nur auf eine andere Art.

Das kommende Programm hat es in sich. Für Hansa geht es in der englischen Woche nun auswärts nach Osnabrück, es folgt ein Heimspiel gegen den Topfavoriten aus München und abgeschlossen wird Sie mit einem Auswärtsauftritt an der Hafenstraße gegen RWE. Mit der Bilanz von 5 Punkten in diese Woche zu gehen, ist ziemlich unangenehm. Es wird wichtig sein keine Panik in Rostock aufkommen zu lassen, so startete man auch vergangene Saison schwach und schaltete sich später noch ins Aufstiegsrennen ein.

https://www.sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/tatort/index.html
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