Mit drei Siegen aus den ersten drei Partien startete der FCI so gut wie kein anderes Team in das Jahr 2026. Nachdem man in der Hinrunde erneut weit unter seinen eigenen Ambitionen agierte, scheint es nun einen Turnaround zu geben.
Der FCI zeichnet sich durch eine hohe Effektivität aus. Sieben Tore erzielten die Schanzer in den bisherigen drei Spielen bei einem xG-Wert von 4,74. 40 Treffer erzielte das Team von Sabrina Wittmann bereits und stellt damit die fünftbeste Offensive der Liga. Die Werte lassen sich insgesamt sehr gut betrachten: So sammelte der FCI die drittmeisten Ballkontakte im gegnerischen Strafraum, gab die viertmeisten Torschüsse ab und bewegt sich auch im Bereich der erspielten Großchancen im oberen Drittel. 37,14 Tore erwartet die Statistik, die Überperformance ist also völlig im Rahmen.
Neu ist das geringe Maß an Gegentreffern. Nur einmal musste Kai Eisele in diesem Kalenderjahr bereits hinter sich greifen. Der 30-Jährige darf generell als großer Erfolgsgarant der Ingolstädter gesehen werden, da er sowohl im Bereich der Paraden pro Spiel als auch in Sachen Paradenquote die Ligaspitze darstellt.
Sabrina Wittmann änderte das System im Winter auf ein 5-2-3, um an Kompaktheit zu gewinnen. In Zahlen umschlagen konnte sich die Änderung bislang jedoch nur auf dem Papier. Statistisch hätte der FCI nur den Auftakt in Regensburg gewinnen dürfen, wäre vor allem gegen Rostock unterlegen gewesen. 5,76 erwartete Gegentore stehen zu Buche, lediglich eines wurde kassiert.
So kommt es, dass der FCI seinen erwarteten Punktestand um ganze 11 Zähler übertrifft, was enorm für die individuelle Qualität im Kader spricht – und weniger für taktische Finesse. Eine Serie kann mental viel mit einer Mannschaft machen, dennoch ist es durchaus wahrscheinlich, dass sich die Ausbeute bald wieder an die statistischen Werte anpassen wird.



