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Alles oder Nichts in Ulm!

Fünf Siege, ein Unentschieden und ganze 14 Niederlagen lautet die Bilanz des SSV Ulm nach 20 Partien. Obendrein stellen die Spatzen die viertschwächste Offensive (26 Tore) sowie die zweitschlechteste Defensive mit sage und schreibe 45 Gegentreffern nach 20 Spielen. Zudem beträgt der Abstand zum ersten Nicht-Abstiegsrang, auf dem sich der kommende Gegner aus Aue befindet, sechs Zähler. Noch nie gelang einem Team mit einer derart schwachen Verteidigung der Klassenerhalt.

Die großen Fehler wurden insbesondere bei der Trainerwahl im Sommer und Herbst sowie in der Kaderplanung begangen, weshalb mit der Entlassung von Markus Thiele die nötigen Konsequenzen bereits gezogen wurden.

Der Wintertransfermarkt ist weitaus komplizierter als die Sommertransferphase, dennoch gelang es Stephan Schwartz, vier Neuzugänge vorzustellen. Insbesondere Luca Bazzoli, der per Leihe aus Essen kam, darf als echter Coup betrachtet werden. Der 25-Jährige gilt als sehr robuster Defensivakteur, der unter anderem im Aufstiegsjahr von Preußen Münster 2024 eine tragende Rolle spielte. Auch Abu Bekir Ömer El-Zein sorgte bereits in der Saison 23/24 für Aufsehen, als der dribbelstarke Essener beim SV Sandhausen spielte.

Durch die Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen Wehen Wiesbaden (0:1) rutschte der SSV auf Platz 19 ab, da der TSV Havelse einen 4:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim II feierte. Es lastet also ein immenser Druck auf Trainer und Mannschaft im Vorfeld der kommenden Begegnung in Aue. Bei einer Niederlage würde die Rettung bereits in weite Ferne rücken.

Pavel Dotchev muss im Duell gegen seine alte Liebe auf Leon Dajaku verzichten, den wohl besten Spieler dieser verkorksten Ulmer Saison. Ebenfalls befindet sich Max Brandt vor einem möglichen Absprung. So betrachtet Rot-Weiß Essen ihn als idealen Ersatz für Tom Moustier, den es wohl nach Portugal ziehen wird.

Dies würde einen monumentalen Verlust darstellen, denn Brandt ist nach Dajaku der notentechnisch zweitbeste Spieler der Ulmer Saison. Er ist ein wichtiges Fundament, das im kontrollierenden Ansatz von Trainer Pavel Dotchev eigentlich nicht zu ersetzen wäre. Insgesamt scheint sich das Team im 4-2-3-1 durchaus wohlzufühlen, wie das Spiel gegen Wiesbaden bewies. Es fehlt den Spatzen allerdings an einer verlässlichen Nummer neun. Lucas Röser und André Becker kommen jeweils nur auf ein beziehungsweise drei Ligatore und weisen zusätzlich technische Mängel auf.

Auf den SSV Ulm wartet nun ein Gegner, der ebenfalls über eine sehr ungefährliche Offensive verfügt (24 Tore). Es ist also nicht von einem Spektakel auszugehen, vielmehr wird es auf die Effektivität der Offensive ankommen. Um weiterhin eine Rolle im Abstiegskampf zu spielen, muss der SSV zwingend punkten. Eine Niederlage hingegen würde vermutlich bereits das Aus in Liga drei bedeuten.


https://www.sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/tatort/index.html
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