Die Arbeitsgemeinschaft Regionalliga-Reform hat am Montag ihre konstituierende Sitzung abgehalten und damit offiziell ihre Tätigkeit aufgenommen. Die 13-köpfige Gruppe kam unter der Leitung von Dr. Michael Vesper erstmals digital zusammen. Ziel des Gremiums ist es, einen Vorschlag zur Neuregelung des Aufstiegs aus der Regionalliga in die 3. Liga zu erarbeiten.
In der Auftaktsitzung wurden die grundlegenden Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit festgelegt und erste Erwartungen ausgetauscht. „Wir haben die erste Sitzung wie geplant genutzt, um uns kennenzulernen und Spielregeln abzustimmen. Die Atmosphäre in der Gruppe ist konstruktiv, das ist mir wichtig“, erklärte Michael Vesper. Weiter betonte er: „Wir haben einen breiten Konsens in der AG, dass es einer ergebnisoffenen und vertrauensvollen Diskussionskultur bedarf, um eine nachhaltige Lösung zu finden, die dann auch auf Akzeptanz der Entscheidungsgremien stößt. Die Notwendigkeit ist von allen Beteiligten anerkannt, wir haben nun viel zu tun. Vor uns liegt eine komplexe Aufgabe, bei der sich jeder so weit wie möglich von Individualinteressen lösen muss – im Sinne eines tragfähigen Kompromisses.“
Die nächsten Sitzungen der Arbeitsgruppe sollen am DFB-Campus in Frankfurt in Präsenz stattfinden. Termine sind für Ende November sowie Mitte Januar geplant.
Die AG Regionalliga-Reform ist kein beschlussfassendes Gremium. Ihr Auftrag besteht darin, einen Entscheidungsentwurf zu erarbeiten, der den zuständigen Organen zur Abstimmung vorgelegt werden soll. Mitglieder der AG sind Vereins- und Verbandsvertreter aus allen fünf Regionalligen sowie Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb des DFB, und Ansgar Schwenken, DFL-Direktor Spielbetrieb & Fans.



